"Es war ein gigantisches Jahr für das deutsche Damentennis"

Der erste Turniersieg, die unerwartete Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, der Grand-Slam-Titel beim Mixed-Turnier der US Openfür Laura Siegemund stellte das Jahr 2016 den großen Durchbruch dar. Im exklusiven Interview mit Spiel, Satz und Tor spricht die Nummer 31 der Weltrangliste über ihren Höhenflug, Speed-Dating im Tennis und wagt einen Ausblick, was in den kommenden zwölf Monaten kommen könnte. Von Markus Schulze und Sebastian Koch

Konnte es teilweise kaum glauben – Laura Siegemund hat sich in diesem Jahr zur Nummer zwei im deutschen Damentennis gemausert.

Spiel, Satz und Tor: Frau Siegemund, Sie haben das Tennisjahr 2016 mit folgenden Worten beschrieben: ‚Unvergessliche Momente haben sich wie eine Perlenkette aneinandergereiht. Ein Schmuckstück, das mein Herz nie ablegen wird.‘ An Ihnen ist eine Dichterin verloren gegangen oder?

 

Laura Siegemund (28): (lacht). Das sollen andere beurteilen. Ich habe die Saison für meine Fans und mich versucht, in Worte zu fassen. Dabei sind diese beiden Sätze herausgekommen.

 

SSUT: Bevor wir auf die sportlichen Erfolge im Jahr 2016 zu sprechen kommen, die Sie so poetisch zusammengefasst haben – was hat Sie in den vergangenen zwölf Monaten persönlich am meisten bewegt?

 

L.S.: Am meisten der Stolz, den ich nach wichtigen Siegen verspürt habe. Ich bin in diesen Momenten stolz darauf gewesen, was mein Team und ich geleistet und erreicht haben. Mir ist das Herz aufgegangen, dass sich unsere jahrelange harte Arbeit auf so wundervolle Weise auszahlt und ich meinem Team dadurch etwas zurückgeben kann. Wir durften gemeinsam so viele tolle Leistungen und einzigartige Momente erleben – das hat 2016 ausgemacht.

 

SSUT: Haben Sie Ende 2015 damit gerechnet, dass das folgende Jahr so erfolgreich wird?

 

L.S.: Überhaupt nicht. Ich hatte mir aber auch keine wirklichen Gedanken gemacht, was ich 2016 erreiche oder auch nicht erreiche. Ich habe versucht, mich einigermaßen gut auf die Saison vorzubereiten und alles Weitere sollte sich dann zeigen. Ich wollte an meinen Schwächen arbeiten und meine Stärken weiter ausbauen. Aber damit gerechnet, dass es eine solch erfolgreiche Saison gibt, habe ich nicht. Wenn ich heute auf die vergangenen zwölf Monate zurückblicke, sage ich ‚Wow, das war ein außergewöhnliches Jahr‘.

 

SSUT: Im Dezember 2015 wurden Sie noch auf dem 90. Weltranglistenplatz geführt, jetzt sind Sie auf dem 31. Platz. Wie ist eine solche Leistungsexplosion zu erklären?

 

L.S.: Das waren verschiedene Komponenten, die dazu beigetragen haben. Sicherlich spielt die konstant gute Arbeit, die wir schon über Jahre geleistet haben, eine große Rolle. Aber ich habe mich über das Jahr auch physisch weiterentwickelt, bin fitter als in den Jahren davor. Zudem kommen meine besser werdende Technik und wachsende Erfahrung insbesondere gegen Spitzenspielerinnen hinzu, die einen enorm weiterbringen. Ein ganz entscheidender Faktor ist, dass ab einer bestimmten Platzierung die Qualifikationsrunden wegfallen, die eine Menge Kraft kosten. Nach einer Zeit stellen sich dann die ersten Teilerfolge ein und das Selbstvertrauen wächst.

 

SSUT: Welchen Einfluss hatte der Sieg über Jelena Jankovic bei den Australian Open im Januar?

 

L.S.: Das war ein ganz besonderer Sieg, was auch an meiner Reaktion nach dem Matchball zu sehen war. (lacht). Das Spiel war meine erste Möglichkeit, bei einem Grand-Slam-Turnier in einem Hauptfeld zu zeigen, was ich kann. Ich hatte einen überragenden Tag und habe eine ehemalige Weltranglistenerste und nach wie vor eine Weltklassespielerin besiegt. Das war ein eben angesprochener Teilerfolg, aus dem ich auch unheimlich viel Selbstvertrauen für die kommenden Turniere gezogen habe.

 

SSUT: Mit dem Selbstvertrauen haben Sie im April beim Turnier in Stuttgart drei damalige Top-Ten-Spielerinnen besiegt (anschließende Finalniederlage gegen Angelique Kerber/Anm. d. Red.) und im Juli das Turnier im schwedischen Bastad gewonnen. Hatten Sie da schon den Gedanken, dass 2016 ihr Jahr sein könnte?

 

L.S.: Diesen Gedanken hatte ich eigentlich nie. Gutes Tennis zu spielen, ist harte Arbeit – und zwar jede Woche aufs Neue. Wer da irgendwelche Gedankensprünge hat, dass das Jahr in irgendeiner Art und Weise außergewöhnlich gut wird, der macht einen Schritt in die falsche Richtung. Ich konzentriere mich wirklich nur auf das nächste Spiel, auf den nächsten Tag und stelle mir solche Fragen überhaupt nicht. Und die Belohnung für diese Herangehensweise bekomme ich am Jahresende, wenn ich zurückblicke und sage ‚Das war grandios‘. (lacht).

 

SSUT: Wie kamen Sie mit den Erfolgen klar, die in der Form vor der Saison ja noch nicht da waren. Hat Ihnen diesbezüglich auch Ihr Psychologie-Studium geholfen?

 

L.S.: Nein, das möchte ich nicht sagen. Ich habe die Entwicklung allgemein als sehr positiv empfunden. Natürlich rückt man mit jedem weiteren Sieg mehr in den Fokus der Öffentlichkeit, aber mich hat es gefreut, wenn ich nicht nur auf dem Platz stehen muss, sondern auch andere Aufgaben, die zu meinem Beruf gehören – wie beispielsweise Medienauftritte und Interviews –, absolvieren kann. Zum einen macht mir das viel Spaß und zum anderen ist es auch eine Anerkennung für meine Arbeit.

 

 

'Timo Boll hat lauthals die Nationalhymne angestimmt und die ganze Mannschaft hat mitgesungen. Das war ein Gänsehautmoment.'

 

 

SSUT: Einer der Saisonhöhepunkte war sicherlich die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Sommer. Hatten Sie nach dem Jahr 2015 damit noch damit gerechnet?

 

L.S.: Überhaupt nicht. Ich hatte die Spiele schon abgehakt und auch gar nicht mehr explizit gespielt, um mich dafür zu qualifizieren. Natürlich ist es für jeden Sportler ein Traum, Olympia zu spielen, aber ich hatte das nicht mehr auf dem Schirm. Nach dem Turnier in Stuttgart bekam ich die Nachricht, dass ich doch noch qualifiziert bin. Ich bin aus allen Wolken gefallen und konnte das überhaupt nicht glauben.

 

SSUT: Was haben Sie aus Rio für Erlebnisse mitgenommen?

 

L.S.: Das olympische Leben ist etwas Außergewöhnliches. Etwas, das man ganz schwer beschreiben kann. Damit ist sowohl das Treiben abseits des Platzes als auch das eigentliche olympische Tennisturnier gemeint. Die Spiele im Turnier fühlen sich anders an, weil ich plötzlich nicht mehr nur für mich, sondern für das ganze Land spiele. Ich habe in Rio die Bundesrepublik Deutschland vertreten. Das war ein tolles Gefühl.

 

SSUT: Sie sind von Anfang an in Rio dabei gewesen, also auch bei der Eröffnungsfeier. Wie haben Sie die miterlebt?

 

L.S.: Wahnsinn. Der pure Wahnsinn. Als wir kurz vor unserem Einlauf im Tunnel waren, hat Timo Boll (deutscher Fahnenträger/Anm. d. Red.) lauthals die Nationalhymne angestimmt und die ganze Mannschaft hat mitgesungen. Das war ein Gänsehautmoment und mein persönlicher Olympischer Moment. Andere Sportlerinnen und Sportler haben davon später auch berichtet. Es war … es war ein Augenblick, in dem wir alle eins waren.

 

SSUT: Wir können uns das, wenn überhaupt, nur ansatzweise vorstellen. Was geht einem in einem solchen Moment durch den Kopf?

 

L.S.: In solchen Situationen ist es wichtig, den Kopf auch einfach mal auszuschalten und alles zu genießen. Plötzlich sind alle Sportarten für ein paar Minuten vereint. Es gibt nicht mehr die Tennisspielerin oder den Turner. In dem Moment sind wir alle einfach nur Deutschland. Das macht einen stolz, weil es auch der Lohn für harte Arbeit ist. Man verspürt ein Gemisch aus Freude, Gänsehaut und natürlich auch Spannung, weil der Wettkampf kurz bevorsteht. Unvergesslich. (lacht).

SSUT: Wenige Wochen nach den Olympischen Spielen begannen die US Open. Sie haben dort für eine der Tennisgeschichten des Jahres gesorgt. Wie haben Sie die Tage in New York – und vor allem auch die vor dem Turnier – erlebt?

 

L.S.: (lacht). Es waren Tage, die gezeigt haben, wie nahe im Sport Höhen und Tiefen beieinanderliegen. Ich habe mir in Rio eine sehr hartnäckige Krankheit zugezogen, vielleicht sogar etwas Tropisches. Wir wissen es nicht genau. Auf jeden Fall war ich stark angeschlagen und wusste gar nicht, ob ich die US Open überhaupt spiele. Die Vorbereitungsturniere hatte ich schon abgesagt, also mir ging es wirklich schlecht. Ich habe mich dennoch für das Einzel, das Doppel und das Mixed-Turnier angemeldet. Der Doppelwettbewerb war relativ schnell vorbei, im Einzel habe ich immerhin noch die dritte Runde erreicht. Dass ich den Mixed-Wettbewerb gewinne, war natürlich die Krönung der Saison. (lacht). Zwei Wochen vor dem Finale wusste ich, wie gesagt, gar nicht, ob ich überhaupt spiele.

 

SSUT: Das haben Sie jetzt aber sehr abgekürzt, Frau Siegemund …

 

L.S.: (lacht).

 

SSUT: … denn Sie haben nicht erwähnt, dass Sie bei der Einschreibung für das Mixed-Turnier noch gar keinen Partner hatten. Wie läuft das dann ab? Ist das so wie beim Speed-Dating und Sie gehen alle freien Männer noch ab und schauen, wer zu Ihnen passt?

 

L.S.: (lacht). Ja, natürlich. (lacht). Nein, Spaß beiseite: Eine solche Geschichte ist eine Ausnahme. In der Regel kennen sich die Favoriten-Doppel und haben auch schon das eine oder andere Turnier miteinander gespielt. Dadurch, dass ich aber krank war, wollte ich mich keinem Partner verpflichten und ihn eventuell dann an einer Teilnahme hindern. Deshalb bin ich ohne Partner angereist. In der Regel sind bei jedem Turnier noch Spieler, die Doppel spielen möchten, aber noch ohne Partner sind.

 

SSUT: Wie haben Sie dann Mate Pavic gefunden?

 

L.S.: Ich sah wirklich nicht gut aus. (lacht). Ich war noch krank, hatte eine total verstopfte Nase, habe mich auch dementsprechend nicht gut angehört. Ich habe dann trotzdem einen Partner gefunden, mit dem ich sportlich auch glücklich war. Der hat mich aber zehn Minuten vor Meldeschluss doch noch ausgetauscht, weil die andere Spielerin fitter aussah als ich und er sich auf sie hatte eher verlassen können. (lacht). Dafür muss man Verständnis haben, ich konnte eben noch nicht sagen, ob ich auch tatsächlich spiele. Dann kam Mate, dem es wohl egal gewesen wäre, wenn ich noch kurzfristig abgesagt hätte. Er war einfach froh, zumindest eine Partnerin bei der Einschreibung gefunden zu haben. (lacht). Unter den Voraussetzungen haben wir uns als Mixed angemeldet. Das wir dann den Titel gewinnen, war natürlich gigantisch.

 

SSUT: Sehen wir die Paarung in Zukunft noch öfter?

 

L.S.: Ich hoffe es. Das ist allerdings auch abhängig von unseren Ranglistenpositionen, weshalb man das nicht versprechen kann. Auf jeden Fall haben wir uns auch für die Australian Open verabredet. Wie es danach aussieht, wird sich zeigen. Wenn die Rangliste kein Problem darstellt, werden wir zusammen weiterspielen. Wir verstehen uns gut – auf und abseits des Platzes.

 

 

'Es gibt Spielertypen, bei denen ich Schwierigkeiten habe, zu meinem eigenen Spiel zu finden.'

 

 

SSUT: Der Titel wurde dann sicherlich auch schön gefeiert, …

 

L.S.: (lacht). Das war eine ganz witzige Geschichte. Mates Anhang hat bereits vor dem Halbfinale spaßeshalber gesagt, dass die Party für den Finaltag organisiert sei. Es läge nur noch an uns, das Endspiel auch zu gewinnen. Wir haben das zuerst nicht ganz ernst genommen. Letztendlich war die Feier tatsächlich bereits organisiert. Ich habe extra meinen Flug verschoben, sodass wir alle gemeinsam diesen Triumph feiern und genießen konnten.

 

SSUT: … so eine Nacht in New York kann ja auch etwas Schönes sein.

 

L.S.: Das war etwas Besonderes. Es war ja vor allem eine vollkommen zusammengewürfelte Gruppe. Ich kannte Mate sowie seinen Anhang vor dem Turnier nicht. Umgekehrt sah es genauso aus. Es war sehr spontan, aber auch sehr nett. Da schwebt man natürlich auf Wolke sieben, wenn man mit so einem Pott in der Hand feiern kann. (lacht).

 

SSUT: … wer weiß, was in Australien folgt.

 

L.S.: Es wird schwer. Wenn ich mich an die US Open erinnere, fällt mir ein, dass es sehr viele enge Punkte und Momente gab. Es ging teilweise nur um einen Muggaseggele. Da musste man sehr viele Momente durchstehen, um die Trophäe letztendlich auch in den Händen halten zu können.

 

SSUT: Bringen Sie Begriffe wie Muggaseggele, was aus dem Schwäbischen kommt, auch in einer englischen Konversation unter?

 

L.S.: Sicher mal. Ich plappere einfach darauf los. (lacht). Mein Englisch ist nicht schlecht und ich bin dann bemüht schnell das englische Pendant zu finden. Aber spontan fällt mir das zu Muggaseggele nicht ein. (lacht).

 

SSUT: Auch im Einzelwettbewerb haben Sie mit dem Einzug in die dritte Runde ein starkes Ergebnis abgeliefert. Nach der Niederlage gegen Venus Williams haben Sie gesagt, dass eine der besten Spielerinnen der vergangenen Dekade gezeigt habe, was ich an meinem Spiel noch verbessern muss. Was genau muss Laura Siegemund im Jahr 2017 noch perfektionieren?

 

L.S.: Wenn ich das jetzt erzähle, wissen ja alle, was sie gegen mich machen müssen. (lacht). Ich bin mit meinem aggressiven und variablen Spiel schon zufrieden. Aber es gibt Spielertypen, die einen derartigen Druck ausüben, sodass ich Schwierigkeiten habe, zu meinem eigenen Spiel zu finden. Da wird es schwer, meine Stärken einzubringen. Jetzt geht es einfach darum, das Tempo zu neutralisieren und auch in der Defensive mehr auszugraben.

Eine der kuriosesten Geschichten der abgelaufenen Saison: Gemeinsam mit dem Kroaten Mate Pavic sicherte sich Laura Siegemund bei den US Open ihren ersten Grand-Slam-Titel. Beide hatten sich erst kurz vor Turnierbeginn kennengelernt.

SSUT: Es war insgesamt ein sehr gutes Jahr für das deutsche Damentennis, was insbesondere mit Ihren Leistungen, aber auch an denen von Angelique Kerber zu tun hat. Wie haben Sie ihren Aufstieg an die Spitze des Damentennis erlebt?

 

L.S.: Es war ein gigantisches Jahr für das deutsche Damentennis. Die zwei Grand-Slam-Titel von Angelique Kerber waren der Wahnsinn. Ich habe sehr großen Respekt vor dieser Leistung. Bei den Olympischen Spielen war ich nah an ihr dran. Ich versuche, mir von ihr auch außerhalb des spielerischen Bereichs etwas abzuschauen. Die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit hat eine ganz andere Dimension erreicht. Da kommen zusätzlich zu den vielen Turnieren auch noch jede Menge Pressetermine dazu. Das macht Angelique sehr gut.

 

SSUT: Wie wichtig ist es für Sie, in der Off-Season zu Hause den Akku aufzuladen? Sie sind über einen Großteil des Jahres auf der ganzen Welt unterwegs.

 

L.S.: Das ist sehr wichtig, wenn nicht sogar elementar. Hier kann ich am besten zur Ruhe kommen und mich selbst finden. Ich bin fast das komplette Jahr über unterwegs. Da muss man einfach ausgeruht sein, ansonsten packt man das nicht.

 

SSUT: Was können wir im nächsten Jahr von Ihnen erwarten?

 

L.S.: Die Erwartungen stellen andere. (lacht). Ich selbst erwarte eigentlich gar nicht so viel, nur, dass ich in höchstem Maße professionell arbeite. Die Ergebnisse kommen dann von alleine. Das neue Jahr bringt viele neue Aufgaben. Diese versuche ich nacheinander anzugehen und in Ruhe zu lösen.

 

 

'Ich würde mich riesig freuen, mein FedCup-Debüt zu feiern.'

 

 

SSUT: Im Februar 2017 steht der FedCup an. Deutschland muss bei den Vereinigten Staaten antreten. Bisher sind Sie noch ohne Einsatz – ändert sich das im kommenden Jahr?

 

L.S.: Dazu müsste ich Ihnen die Nummer von Barbara Rittner (Teamchefin der deutschen FedCup-Mannschaft/Anm. d. Red.) geben. (lacht). Aber Spaß beiseite, ich kann bis jetzt noch nichts zu einer möglichen Nominierung sagen. Da fehlen mir die Informationen. Mir ist bewusst, dass ich zum Kreis der Spielerinnen gehöre, die für das das Team antreten könnten. Ich würde mich natürlich riesig freuen.

 

SSUT: Gehen wir mal vom besten Fall aus und Sie werden nominiert: Das Match liegt genau zwischen den Australian Open und den Turnieren in Doha beziehungsweise Dubai…

 

L.S.: Das würde ich passend machen. (lacht). Der Termin liegt zwar ein bisschen unglücklich, aber ich habe mein Jahr auf zwei verschiedene Art und Weisen geplant.

 

SSUT: Wie sieht Ihre Jahresplanung generell aus?

 

L.S.: Ich habe in der kommenden Saison vor, weniger Turniere zu spielen, da es im vergangenen Jahr doch etwas viel war. Man merkt schon, dass die Leistungen, besonders gegen Jahresende, anfangen zu schwanken. Die Turniere, die ich in der nächsten Spielzeit absolviere, möchte ich dafür voll konzentriert durchziehen. Aber bei mir geht Qualität vor Quantität. Die eine oder andere Woche würde ich dazu gerne in mein Training investieren.

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