Zorniger zum VfB Stuttgart?

Die Trainerdiskussion beim VfB Stuttgart läuft derzeit auf Hochtouren. Jetzt bringt Ralf Rangnick einen ehemaligen Schützling ins Spiel.

Von Markus Schulze


Beim VfB Stuttgart läuft es sportlich derzeit alles andere als rund. Die Schwaben stehen mit 19 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Es droht zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte der bittere Gang in die Zweitklassigkeit. Kein Wunder, dass in den Medien schon über einen möglichen Rauswurf von VfB-Coach Huub Stevens diskutiert wird. Nun meldet sich ausgerechnet Ralf Rangnick, ehemals Trainer beim VfB Stuttgart und nun Sportdirektor bei RB Leipzig, zu Wort und bringt sogar einen Nachfolger ins Spiel.



Ralf Rangnick zeigte sich bei den Kollegen von Servus TV ungewohnt offen und sieht Alexander Zorniger spätestens im nächsten Jahr beim VfB Stuttgart.


Foto: von Werner100359 (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

"Spätestens ab der neuen Saison beim VfB"


Laut Rangnick soll Alexander Zorniger der neue Trainer beim VfB Stuttgart werden. „Wir hatten mit ihm einen Trainer, der vielleicht sogar ab spätestens der neuen Saison beim VfB Stuttgart Trainer wird“, zeigte sich Leipzigs Sportdirektor  am Montagabend in der Talkshow „Hangar 7“ auf Servus TV ungewohnt gesprächig.


Zorniger war erst im Februar als Trainer bei RB Leipzig entlassen worden. Zuvor führte er den Verein von der Regionalliga bis in die zweite Bundesliga. Dort wurden ihm trotz eines respektablen siebten Platzes fünf sieglose Spiele in Folge zum Verhängnis. Sein Chef damals, Ralf Rangnick. Jetzt bringt dieser seinen ehemaligen Trainer beim VfB Stuttgart ins Spiel.

Nicht navollziehbar und respektlos“


Dort reagierte die Verantwortlichen äußerst kritisch auf Rangnicks Plauderstündchen. "Es ist nicht nachvollziehbar und respektlos von ihm, sich in dieser Art und Weise gegenüber dem VfB und unserem Trainer so zu äußern", ließ VfB-Sportdirektor Robin Dutt auf Twitter verlauten.


Für die Stuttgarter wird es am kommenden Freitag richtig ernst. Die Schwaben empfangen im Abstiegskracher des 24. Spieltags den Tabellenvierzehnten Hertha BSC. Aktuell beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer fünf Punkte. Bei einer erneuten Niederlage droht dieser aber weiter zu wachsen. Die Diskussionen um Stevens dürften dann wohl in die nächste und eventuell finale Runde gehen.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0