Luis Figo möchte FIFA-Präsident werden

FIFA-Präsident Sepp Blatter gerät immer weiter unter Druck. Für die Wahl zum Präsidenten im kommenden Mai hat sich nun ein weiterer Weltstar auf die Kandidatenliste gesetzt.

Von Markus Schulze


Luis Figo kandidiert für das Amt des FIFA-Präsidenten. Das gab der 42-jährige Portugiese am Mittwoch auf seinem eigenen Twitteraccount bekannt. „Der Fußball hat mir während meines Lebens so viel gegeben, jetzt möchte ich etwas zurückgeben“, so Figo.


Figo war in seiner aktiven Laufbahn unter anderem für die spanischen Spitzenvereine FC Barcelona und Real Madrid aktiv. Seine Karriere beendete er 2009 bei Inter Mailand. Von 1991 bis 2006 absolvierte Figo 127 Partien im Dress der portugiesischen Nationalmannschaft und ist somit Rekordnationalspieler seines Landes. Sein größter persönlicher Erfolg war die Wahl zum "Weltfussballer des Jahres 2001". Mit Real gewann der Mittelfeldspieler 2002 die Champions League.

 

 

Die Zahl der Blatter-Gegner steigt immer weiter. Luis Figo gab heute bekannt, ebenfalls für das Amt des FIFA-Präsidenten kandidieren zu wollen.

 

Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY 3.0 [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Fußball verdient Besseres“


Der Fußball verdiene Besseres, sagte der Portugiese in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender CNN. „Wenn man nach der FIFA im Internet sucht, ist das erste Wort, das erscheint "Skandal" - nicht wirklich positiv. Das ist es, was wir als erstes ändern müssen, um das Image der FIFA zu verbessern.”


Einen Tag vor Bewerbungsschluss wächst die Anzahl der Blatter-Herausforderer damit auf fünf Kandidaten an. Neben Figo hatten bereits der Fifa-Vize Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, Ex-FIFA-Funktionär Jérôme Champagne, der Präsident des niederländischen Fußball-Verbandes Michael van Praag und der Franzose David Ginola öffentlich erklärt, gegen den Amtsinhaber Sepp Blatter antreten zu wollen. Die Wahl findet am 29. Mai diesen Jahres statt.


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