Ghana und Algerien erreichen das Viertelfinale

Die Vorrunde des Afrika-Cups neigt sich langsam ihrem Ende zu. Mit den Mannschaften aus Ghana und Algerien sind die nächsten Viertelfinalisten gefunden.

Von Markus Schulze


Ghana hat sich mit sechs Punkten als Tabellenführer der Gruppe C durchgesetzt. Algerien, ebenfalls mit sechs Zählern auf dem Konto, landet aufgrund des direkten Vergleichs mit Ghana auf dem zweiten Rang. Für Südafrika und den Senegal ist der Afrika-Cup bereits vorbei.


Starke Schlussphase rettet Ghana


Mit nur drei Punkten vor dem letzten Gruppenspiel war ein Sieg für die Ghanaer quasi schon Pflicht. Die von Avram Grant, ehemals Trainer beim englischen Spitzenklub Chelsea London, trainierte Mannschaft setzte sich mit 2:1 (0:1) gegen Südafrika durch. Der WM-Gastgeber von 2010 hatte mit nur einem Punkt lediglich Außenseiterchancen. Diese wollte man allerdings nutzen. Mandla Masango brachte die Südafrikaner früh in Führung (17.). John Boye (73.) und Andre Ayew (83.) retteten Ghana mit ihren späten Treffern doch noch in die K.O.-Runde. Dort treffen die Westafrikaner auf den Tabellenzweiten der Gruppe D.

Avram Grant, Trainer Ghanas, musste lange zittern. Seine Elf sicherte sich erst in der Schlussphase das Weiterkommen.

 

Foto: von Medija centar Beograd [CC BY 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

Algerien souverän in das Viertelfinale


Algerien schlug den Senegal nach einer überzeugenden Leistung mit 2:0 (1:0). Riyad Mahrez brachte seine Elf bereits früh auf die Siegerstraße (11.). Für die endgültige Entscheidung sorgte Nabil Bentaleb kurz vor Schluss (82.). Für den Senegal ist das Turnier damit schon nach der Gruppenphase vorbei. Ein Punkt hätte den Senegalesen schon gereicht. Die „Wüstenfüchse“ aus Algerien treffen am kommenden Sonntag auf den Sieger der Gruppe D.


Dort hat jede Mannschaft noch die Chance auf das Weiterkommen. Kurios - alle Teams liegen mit zwei Punkten und dem gleichen Torverhältnis von 2:2 absolut gleichauf. Kamerun muss im Spitzenspiel gegen die Elfenbeinküste ran, Mali trifft auf Guinea.

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