Tunesien und die Demokratische Republik Kongo ziehen ins Viertelfinale ein

Mit dem Kongo und Gastgeber Äquatorialguinea haben sich bereits gestern die ersten beiden Mannschaften für das Viertelfinale des Afrika-Cups qualifiziert.  Tunesien und die Demokratische Republik Kongo ziehen nach und gesellen sich ebenfalls in die Runde der letzten Acht.



Von Markus Schulze


Was für eine spannende Ausgangslage in der Gruppe B. Vor dem letzten Spieltag hatten noch alle vier Mannschaften die theoretische Chance auf das Weiterkommen. In einem spannenden Finale qualifizierten sich letztendlich Tunesien und die Demokratische Republik Kongo für das Viertelfinale.


Wetterchaos in Ebebiyin


Die Regenschlacht von Ebebiyin sollte zum Duell der Verlierer werden. Starker Regenfall sorgte dafür, dass der Platz an manchen Stellen unbespielbar war. Nach neunzig Minuten blieb den Kapverden sowie Sambia ein Tor verwehrt. Ein Unentschieden, das beiden Teams zum Verhängnis wurde. Die Sambier landen mit zwei Punkten am Tabellenende der Gruppe B, die Kapverden müssen nach drei Unentschieden mit dem unbeliebten dritten Rang vorliebnehmen.



















Aymen Abdenour, links im Zweikampf gegen Algerien bei den Afrikameisterschaften 2013, qualifizierte sich mit Tunesien für das Viertelfinale. Dort wartet nun Gastgeber Äquatorialguinea auf den Verteidiger vom AS Monaco.


Foto: von Magharebia (Flickr: Tunisia beat Algeria in CAN 2013) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons


Ein Tor macht den Unterschied


Parallel zur ersten Partie trennten sich die Demokratische Republik Kongo und Tunesien mit 1:1 (0:1). Das Unentschieden reichte beiden Mannschaften fürs Weiterkommen. Die Tunesier rangieren nach drei Spielen mit fünf Punkten an der Tabellenspitze. Weitaus knapper wurde für die Kongolesen. Die Mannschaft von Bundesligaprofi Cédric Makiadi setzte sich aufgrund eines mehr erzielten Treffers gegenüber den Kapverden durch. Beide Teams haben nach Abschluss der Gruppenphase drei Punkte auf dem Konto.


Der ehemalige Ingolstädter Ahmed Akaichi brachte Tunesien bereits in der ersten Halbzeit in Führung (31.). Den wichtigsten Treffer des Abends sollte Jeremy Bokila erzielen. Sein Schuss in der 66. Minute öffnete letztendlich das kongolesische Tor in das Viertelfinale. Dort trifft Tunesien auf den Gastgeber Äquatorialguinea. In der zweiten Partie kommt es zum rein kongolesischen Duell.


Morgen geht es weiter mit der Gruppe C. Auch hier besitzt jede Mannschaft noch theoretische Chancen auf den Einzug in die KO-Runde. Tabellenführer Senegal muss gegen Algerien ran, Südafrika spielt gegen Ghana. Beide Partien werden um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit angepfiffen.

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