Afrika Cup: Favoriten vermasseln ihren Auftakt

Die Favoriten straucheln beim Afrika-Cup. Sowohl Kamerun als auch die Elfenbeinküste können ihre Auftaktpartien in der Gruppe D beide nicht für sich entscheiden.

 

 

Von Markus Schulze


Der Mitfavorit von der Elfenbeinküste hat in seinem ersten Match gerade noch so ein Debakel vermeiden können. Gegen Guinea kamen die Ivorer nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus. Mohamed Yattara brachte den Außenseiter kurz vor der Halbzeit in Führung (36.). Der nächste ivorische Nackenschlag folgte im zweiten Spielabschnitt. Nach einem Schlag ins Gesicht von Naby Keita wurde Gervinho völlig zurecht des Platzes verwiesen (58.). In Unterzahl gelang der Elf von Trainer Hervé Renard dennoch der Ausgleich. Seydou Doumbia, der kurz zuvor für den Berliner Salomon Kalou eingewechselt worden war, rettete seiner Mannschaft immerhin noch einen Punkt. Ibrahima Traoré von Bundesligist Borussia Mönchengladbach führte die guineisische Mannschaft als Kapitän aufs Feld und spielte 90 Minuten durch.

Volker Finke hatte sich den Start in das Turnier sicherlich anders vorgestellt. Nach dem Unentschieden gegen Mali stehen die "Unzähmbaren Löwen" aus Kamerun bereits gehörig unter Druck.


Foto: Football.ua [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

 

Torreiche Schlussphase zwischen Mali und Kamerun

 

Auch der deutsche Trainer Volker Finke startet mit einem Unentschieden in den Afrika-Cup. Seine kamerunische Auswahl musste sich mit einem 1:1 (0:0) gegen Mali begnügen. Sambou Yatabaré brachte die Malier nach einer Standardsituation in Führung (71.). Die Truppe um den Schalker Eric Maxim Choupo-Moting drang auf den Ausgleichstreffer und wurde in der Schlussphase doch noch belohnt. Ambroise Oyongo traf aus kurzer Distanz zum verdienten Unentschieden (84.). Beinahe wäre Mali noch der Sieg geglückt, doch Yacouba Sellas Tor wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt.

 

Morgen startet der zweite Spieltag der Afrikameisterschaft. Äquatorialguinea möchte im zweiten Spiel endlich einen Sieg einfahren. Der Gastgeber trifft auf Burkina Faso. Pierre-Emerick Aubameyang muss mit Gabun gegen den Kongo ran.

 

 

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