Rittner nominiert Lisicki 

Ob die Berlinerin im Fed-Cup-Finale allerdings auch spielen wird, ist noch nicht sicher.



Von Sebastian Koch

 

Teamchefin Barbara Rittner hat ihr auf Aufgebot für das Fed-Cup-Endspiel gegen Tschechien am 8./9. November in Prag bekannt gegeben und mit der Nominierung von Sabine Lisicki durchaus für eine Überraschung gesorgt. Die Weltranglisten-27. hatte zuletzt im Viertelfinale gegen die Slowakei und im Halbfinale gegen Australien wegen Verletzungsproblemen und schwacher Leistungen gefehlt. In den letzten Tagen war vermehrt davon ausgegangen, dass Rittner auch im Finale auf die 25 Jahre alte ehemalige Wimbledon-Finalistin verzichtet. 

 

Mit fünf Spielerinnen nach Prag

 

Ob Lisicki im ersten deutschen Fed-Cup-Finale seit 22 Jahren aber auch tatsächlich zum Einsatz kommt, ist noch nicht vollkommen klar. Rittner berief neben der Berlinerinwie erwartet auch Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Julia Görges. Doppelspezialistin Anna-Lena Grönefeld fährt als Ersatzspielerin mit in die tschechische Hauptstadt. Laut Fed-Cup-Statuten darf Rittner bis einer Stunde vor der Matchauslosung am 7. November den Kader noch auf bis zu zwei Positionen verändern.  

 

Spitzenspielerin Kerber hatte gestern die Chancen auf einen Finalsieg auf "50:50" beziffert und eine "enge Kiste" vorausgesagt. Von bisher sieben Vergleichen gegen Tschechien konnte ein deutsches Fed-Cup-Team nur einen gewinnen - vor 27 Jahren. 




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