Haas kritisiert Altenburg scharf

Der deutsche Spitzenspieler hat den scheidenden DTB-Präsidenten kritisiert und sich für mehr Professionalität in der Führungsebene des Verbands ausgesprochen.

 

Von Sebastian Koch

 

Der Deutsche Tennis Bund (DTB)  kommt nicht zur Ruhe. Nach den Querelen um das gewonnene Davis-Cup-Spiel gegen Spanien Anfang Februar, dem Dauer-Zwist zwischen Teamchef Carsten Arriens und Philipp Kohlschreiber und der anschließenden Verbannung Kohlschreibers aus dem Davis Cup sorgt nun Tommy Haas für Diskussionen. Die deutsche Nummer eins sprach sich in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" für einen hauptamtlichen DTB-Präsidenten aus und kritisierte den ehrenamtlichen und amtierenden Präsidenten, Karl-Georg Altenburg, scharf. "Ein bisschen DTB-Präsident nebenher ist absoluter Bullshit", sagte der 36-Jährige und legte nach: "Als DTB-Präsident solltest du was auf die Beine stellen und es nicht nur halbherzig nebenher machen." Gleichzeitig forderte Haas in Zukunft einen Präsidenten, der "den Sport gut kennt" und die Posten als "Full-Time-Job" ausfüllt.

 

Altenburg weist Kritik zurück

 

Präsident Altenburg hatte vor wenigen Wochen angekündigt, nach dreijähriger Amtszeit bei den Wahlen im November nicht mehr antreten zu wollen. In einer ersten Reaktion auf die Aussagen des Routiniers, der in dieser Woche beim ATP-Turnier in München startet, wies er die Kritik zurück.  "Allein die Wortwahl disqualifiziert seine Äußerungen.", äußerte sich der promovierte Ingenieur.

 

 

 

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