Drei Neue gegen Frankreich

Im Davis-Cup-Viertelfinale muss Team-Kapitän Carsten Arriens auf seine drei besten Spieler verzichten. Das Aufgebot wird von Tobias Kamke angeführt.

 

(seko). Ohne Tommy Haas, Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer muss das deutsche Davis-Cup-Team zum Viertelfinale (4. bis 6. April) gegen Frankreich nach Nancy reisen. Das Verletzungspech zwang Carsten Arriens dazu, gleich drei Spieler zu nominieren, die bislang noch kein einziges Davis-Cup-Spiel absolviert haben. In dem Aufgebot, das vom Weltranglisten-92. Tobias Kamke als ranghöchstem Spieler angeführt wird, stehen Jan-Lennard Struff (Weltranglisten-104.), Peter Gojowczyk (111.) und André Begemann, der in der Doppel-Weltrangliste unter den besten 50 geführt wird.

 

Zuvor hatte dem 44-jährige Bundestrainer nach Haas und Mayer auch Kohlschreiber abgesagt. "Ich habe mehrfach mit Philipp gesprochen. Er hat leider anhaltende Ellenbogenprobleme. Daher habe ich mich dagegen entschieden, ihn zu nominieren. Das Risiko ist einfach zu groß, denn für das harte Spiel gegen Frankreich brauche ich vier topfitte Spieler", erklärte Arriens in einer Mitteilung des Deutschen Tennis Bundes.

 

Damit steht kein Spieler des "Skandal-Spiels" gegen Spanien, als das letzte und sportlich überflüssige Match nach verletzunsgbedingten Absagen des Trios zum Ärger der Zuschauer nicht ausgespielt wurde, im Aufgebot.

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