Pfizenmaier auf dem Vormarsch / Auch Kerber aufgestiegen

Die 22-jährige deutsche Nachwuchshoffnung hat in der neuen Weltrangliste ein neues Karrierehighlight erreicht. Bei den deutsche Herren gab es indes keine großen Veränderungen.  

 

(seko/pmtr). Für Dinah Pfizenmaier, Interviewpartnerin unserer Seite, führt der Weg in diesen Wochen kontinuierlich nach oben. In der WTA-Weltrangliste wird die 22-Jährige seit dem heutigen Montag auf Position 84 im Einzel geführt. Das ist die beste Platzierung in der noch jungen Karriere.

 

Die Verbesserung des Rankings ist der Lohn für das Erreichen der zweiten Runde beim mit 250 000 Dollar dotierten WTA-Turnier in Rio de Janeiro und die Halbfinalteilnahme beim ITF-Turnier in Sao Paulo. An der Copacabana besiegte Pfizenmaier die an Position sieben gesetzte Barbora Zahlova Strycova mit 2:6, 6:4 und 6:3. Strycova zählt zum tschechischen Fed-Cup-Team, das in diesem Wettbewerb im Halbfinale steht. In der zweiten Runde unterlag Dinah Pfizenmaier der Polin Katarzyna Piter nach zweieinhalbstündigem Kampf mit 7:5, 3:6 und 1:6.

 

In der Vorwoche hatte die Kamenerin beim ITF-Turnier in Sao Paulo das Halbfinale im Einzel erreicht. Noch besser lief es im Doppel. An der Seite der Spanierin Beatriz Garcia-Vidagany freute sie sich über den Turniersieg.

 

Die brasilianischen Wochen gehen für Pfizenmaier weiter. Ab heute kämpft sie in Florianopolis, im Südosten des Fußball-WM-Landes gelegene Hauptstadt des Bundesstaates Santa Catarina, um Spiel, Satz und Sieg.

 

Dinah Pfizenmaier (l.) mit ihrer Partnerin Garcia-Vidagany bei der Siegerehrung in Sao Paulo (Foto: Club Athletco Paulistano)
Dinah Pfizenmaier (l.) mit ihrer Partnerin Garcia-Vidagany bei der Siegerehrung in Sao Paulo (Foto: Club Athletco Paulistano)

 

Auch Kerber aufgestiegen

 

Derweil ist auch die deutsche Nummer eins, Angelique Kerber, in der Weltrangliste aufgestiegen. Die Bremerin ist seit heute Weltranglisten-Sechste und damit so gut platziert wie zuletzt im Mai 2013. Als bisherigen Karriere-Rekord war die 26-Jährige im Oktober 2012 auf dem fünften Weltranglistenplatz platziert.

 

Bei den deutschen Herren gab es keine große Veränderungen. Tommy Haas bleibt als Weltranglisten-Zwälfte die unangefochtene deutsche Nummer eins. Philipp Kohlschreiber büßte einen Platz ein, und ist nun auf Platz 26 geführt. Unterdessen steht Jan-Lennard Struff nach seinem Halbfinaleinzug in Marseille wieder unter den Top100. Der 23-jährige Warsteiner verbesserte sich von Position 117 auf 99. 

 

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