Bayern ziehen ohne Probleme ins WM-Finale ein

Der deutsche Champions-League-Sieger hat mit Guangzhou Evergrande keine großen Probleme und steht im WM-Finale. 

(seko). Der FC Bayern München hat wie erwartet das Finale der Klub-WM im marokkanischen Marrakesch erreicht. Der Champions-League-Sieger aus Europa besiegte den asiatischen Königsklassengewinner Guangzhou Evergrande mit 3:0 (2:0) und trifft im Finale am Samstag entweder auf Atletico Mineiro oder Raja Casablanca.

Die Bayern taten sich in den ersten Minuten gegen die tiefstehenden und disziplinierten Asiaten schwer und kamen nur selten zum Abschluss. Die Chinesen, die vom italienischen Weltmeistertrainer Marcello Lippi trainiert werden, hatten im weiteren Verlauf der ersten Hälfte dann allerdings Glück, als Thiago (16.) und Toni Kroos (25.) am Pfosten und an der Latte scheiterten. In der 40. Minute war es Franck Ribéry, der, unter gütiger Mithilfe von Guangzhou-Schlussmann Zeng Cheng, das überfällige 1:0 erzielte. Mario Mandzukic profitierte vier Minuten später von einem Abwehrfehler und sorgte noch vor der Halbzeit für die Vorentscheidung.

Bereits kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Nationalspieler Mario Götze mit einem sehenswerten Distanzschuss auf 3:0 (47.). In den darauffolgenden 20 Minuten dominierten die Münchner das Geschehen, ohne zunächst jedoch zwingende Chancen herausspielen zu können. Das änderte sich nach Riberys Lattenschuss (65.). Wenig später scheiterte Götze an Zheng (67.). Gegen die zunehmend überforderte Chinesen hatte der deutsche Rekordmeister dann leichtes Spiel und konnte vor knapp 20.000 Zuschauern Kräfte sparen. Die Bayern schalteten zwei bis drei Gänge zurück und ließen gegen Ende der Partie weitere Chancen von Xherdan Shaqiri (77./80.) und Rafinha (81.) ungenutzt. Götze sorgte in 87. Minute für den vierten Aluminiumtreffer der Bayern.

Dennoch müssen wir auch die Elf von Lippi loben, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten besonders in den ersten 20 Minuten beider Halbzeiten ihre Hausaufgaben gut erledigten. Letztlich ist der sportliche Unterschied zwischen dem europäischen und asiatischen Vereinsfußball jedoch schlicht und ergreifend zu groß, um bei einem solchen Duell von einem Spiel mit Pflichtspielcharakter sprechen zu können.

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