Muss das denn wirklich sein?

Sebastian Koch beschäftigt sich mit dem Wechsel-Drama um Robert Lewandowski

Das Transfer-Hick-Hack um Robert Lewandowski verkommt mehr und mehr zur Schlammschlacht. Mehrere deutsche und polnische Medien berichten heute, dass der polnische Stürmerstar nun sogar Anwälte eingeschaltet hat, um eine (mündliche) Zusage der Dortmund-Bosse zu beweisen, die ihm zusichern sollte, in diesem Sommer zum FC Bayern wechseln zu dürfen.    Lieber Herr Lewandowski: Muss das denn wirklich sein?      

Der Pole ist auf dem besten Wege dazu, auch die letzten Sympathien zu verspielen.  Verlieren kann am Ende schließlich nur er selbst.     

Bekommt er trotz allem keine Freigabe des BVB für einen Wechsel zu den Bayern, so ist es schwer vorstellbar, dass die kommende Saison keine Dissonanzen zwischen ihm und seinem Verein bringen wird.      

Auch empfiehlt sich Lewandowski mit einem solchen Verhalten nicht unbedingt für längere Verträge bei anderen Vereinen.      

Borussia Dortmund ist in dieser Angelegenheit im Recht. Der Vertrag läuft bis 2014. Dortmund ist natürlich befugt, auf diese Laufzeit zu bestehen.     Lewandowski hingegen ist in keinster Weise befugt, auf den Vertragsaustritt zu bestehen. Er legt seiner eigenen (hoffnungsvollen) Karriere durch dieses Transfertheater Steine - nein: Felsbrocken - in den Weg, die nur sehr schwer wieder zu beseitigen sein werden.  Und auch der FC Bayern muss sich - zumindest moralisch - fragen lassen, ob er Spieler unter Vertrag nehmen kann/will, die ihren jetzigen Verein mit einem derartigen Verhalten in Bedrängnis bringen.     

Lieber Herr Lewandowski: Muss das denn wirklich sein?

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